Videoproduktion

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Viele Menschen beschäftigen sich mit einem Musikvideo, der Videoproduktion oder einer Filmproduktion und wollen ein Werbevideo erstellen, doch was man alles dazu wissen muss, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die Videoproduktion hat verschiedene Schritte, die ein Video lebendig wirken lassen. Insgesamt gibt es drei Schritte und zwar die Vorproduktion, die Produktion, sowie die Postproduktion.

In der Vorproduktion geht es um die Planungsphase verschiedener Strategien. Dazu muss ein Skript für das Video erstellt werden. Man muss wissen für wen man ein Werbevideo erstellen will und auch alle nötigen Mittel verwenden, die man braucht, um das Video zu drehen.

Die erste Phase der Videoproduktion dauert am längsten. Nur durch eine gute Planung kann auch ein gutes Video am Ende erstehen. Bevor man allerdings mit der Planung beginnt, braucht man ein Ziel, auf das man hinarbeiten kann. Man sollte sich zudem auch fragen, welches Publikum man mit der Videoproduktion ansprechen will.

Jedes Video braucht also zusammengefasst ein Ziel, um ein Projekt erfolgreich leiten zu können. Die Ziele müssen zeitgebundene, erreichbare, messbare, spezifische und relevante Eigenschaften vorzeigen.

Wenn man selbst noch nicht weiß, was man für ein Publikum ansprechen möchte, dann sollte man unbedingt beginnen nachzuforschen. Hilfreich sind hier Stichwörter wie Geschlecht, Alter und Interessen. Man könnte Interviews durchführen zur Videoproduktion, um auf die richtigen Antworten zu kommen.

Man braucht diese Kenntnisse, um eine feste Grundlage für die Filmproduktion zu erhalten. Einer der wichtigsten Fragen ist, welche Kernbotschaft mit der Videoproduktion man eigentlich ausdrücken möchte. Hierfür ist es hilfreich, sich Gedanken zu machen, was das Publikum am Ende denken soll. Dient die Videoproduktion zum Beispiel, um am Ende ein Produkt zu verkaufen oder irgendein YouTube Kanal zu abonnieren?

Welche Sachen muss das Publikum sehen, um dann auch entsprechend zu handeln? Die Videostrategie ist von großer Bedeutung, daher muss man über die Logistik nachdenken.

Die Videostrategie muss sich immer neu weiterentwickeln, wenn man ein positives ROI erzielen möchte. Danach wäre es gut, ein Produktionsbriefing zu schreiben, die als Zusammenfassung der Informationen dient. So bleibt jeder auf der richtigen Spur. Das Produktionsbriefing enthält also die Ziele des Videos, die Zielgruppe, das Budget, die Kernbotschaft und die Deadline.

Man sollte auch aufschreiben, wie genau man sich seinen Erfolg vorstellt. Wenn man all diese Dinge hinter sich gebracht hat, geht es über zur Konzeptüberlegung. Die Kenntnisse werden aus dem Briefing entnommen. Im Netz kann man nach Inspirationsquellen suchen. Man sollte schauen, was die Konkurrenz macht und die Dinge für sich speziell herausfiltern.

So entsteht die kreative Herangehensweise und Kreativitätstechnik. So fällt es einem dann auch leichter, ein Skript zu schreiben, doch nach so langer Recherche sollte das kein Problem mehr sein. Man muss nun einplanen, welche Schauspieler man für das Video nehmen will und welche Emotion . Das Skript muss auf jeden einzelnen Charakter abgestimmt sein. Die Sprache muss leicht geschrieben sein.

Location und Handlungen fließen auch ins Skript ein. Ein Storyboard ermöglicht die Visualisierung. Die Visualisierung muss komplett auf das Skript abgestimmt sein. Hier kann man aufführen, wie man sich die einzelnen Szenen genau vorstellt. Dazu gehört zum Beispiel, wo die Requisiten stehen sollen, wie das Framing und die Lichtverhältnisse aussehen sollen. Gehen wir nun kurz auf die wichtigsten Videovarianten oder auch Videomethoden ein, welche es gibt:

Erklär Video

Werbevideo:

Werbevideos dienen dazu, andere Menschen von etwas zu überzeugen. Man zeigt hier also eine Dienstleistung und Produkte, die dem Publikum erklärt werden und zum Kauf anregen sollen. Es handelt sich also um einen Realfilm, der die Funktionen, Besonderheiten und Möglichkeiten eines Produktes erklärt.

Man kann das Werbevideo als Erklärung sehen, die nicht länger als 120 Sekunden dauern sollte. Werbevideos stellen ein Marketinginstrument dar.

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Produktvideos:

Diese Videos stellen ein Produkt in ein gutes Licht. Es wird eine bestimmte Zielgruppe angesprochen, denen die Vorteile des Produktes vorgestellt werden und jagen die Conversion-Rate in die Höhe. Retourenzahlen werden gesenkt, Neukundenzahlen erhöht und Kundenbindungen gestärkt.

Innerhalb kürzester Zeit werden den Kunden die Produktinformationen ans Herz gelegt und man erhält alle wichtigen Dinge erklärt, die man für das Verständnisses des Produktes braucht. Ein gutes Produktvideo hat folgende Charakteristika:

  • Das Produkt wird in Szene gesetzt.
  • Der Mehrwert eines Produktes wird gezeigt.
  • Das Video ist sachlich.
  • Man verfolgt einen multisensorischen Ansatz.
  • Je kürzer das Video desto besser.
  • Das Produkt wird dort gedreht, wo es auch am Ende verkauft werden soll.

Es gibt persönliche Produktvideos, How-to-Videos und automatisierte Videos. Bei persönlichen Videos geht es darum, die Vorzüge eines Produktes von einem authentischen Verkäufer erklärt zu bekommen, während man beim How-to-Video das Produkt selbst in den Vordergrund rückt.

Menschliche Schauspieler werden hier kaum wahrgenommen. Bei automatisierten Videos geht es darum, dass der Produktaufwand sehr niedrig ist und das Produkt von einer Software vorgestellt wird.

Erklärvideo

Erklärvideos dienen dazu, bestimmte Konzepte und Zusammenhänge zu erklären. Diese werden meistens von Organisationen oder Unternehmen produziert, um Dienstleistungen und Produkte niederschwellig zu präsentieren. Relevante Punkte werden effizient aufgezeigt. Einfache Tutorials reichen hier schon aus, in denen Tätigkeiten erläutert werden. Es kommen Musik, Bilder, Texte und Sprecher zum Einsatz.

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Die Kontexte sind so gewählt, dass die Zuschauer das Thema in ihre Lebenswirklichkeit einordnen können. Das Thema wird also aus der Perspektive der jeweiligen Zielgruppe analysiert. Die Sprache sollte einfach gehalten werden, sodass man keine Fremdwörter verwenden soll. Anhand eines Storytellings kann man die Botschaft zusätzlich emotional verankern, denn persönliche Geschichten sind in der Lage, ein bestehendes Wissen zu sichern, sodass Situationen abrufbereit sein werden, wenn es darauf ankommt.

Die Symbolik ist einfach gehalten. Dazu werden Illustrationen und essenzielle Zusammenhänge visualisiert. Zusammengefasst muss man also darauf achten, Beispiele in die Videoproduktion einzubauen, Modelle mit erklärtem Inhalt zu zeigen, Experimente vorzustellen, eine Alltagssprache zu verwenden und Formeln zu verwenden, die man an die jeweilige Zielgruppe anpassen kann. Logovideos können dabei eine schöne ergänzung sein.

Wir können auch Drohenvideos!

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Leinwandwerbung:

Leinwandwerbungen sorgen für eine hohe Aufmerksamkeit. Im Kino sind die Leute gut gelaunt und durch die Dunkelheit im Saal von nichts und niemanden abgelenkt. Man erreicht seine Zielgruppe also in einer emotionalen Umgebung.

Dort sind die Leute konzentrierter und aufnahmebereiter. Leinwandwerbungen sorgen für ein positives Kinoerlebnis. Man redet hier also von einem Werbespot. Vor allem Kino-Spots sind viel besser gestaltet als TV-Spots. Die Aufmerksamkeit des Publikums ist höher aufgrund der Einsätze von Bildern und Audioeffekten. Leinwandwerbungen sind sehr beliebt, weil sie die Herzen der Menschen berühren.

Man erreicht etwas, was klassische Medien sonst nicht erreichen. So können Botschaften emotional transportiert werden.

Sie sind einer der effektivsten Werbemittel, weil die Werbung hier auf eine nicht abgelenkte Zielgruppe trifft. So kann man regional, lokal, wie auch national seine Kunden erreichen. Das Publikum wird nämlich zusammen fokussiert.

Man kann die Kinowerbung in zwei Kategorien einteilen und zwar in die digitale Werbung, wie auch in die Print Werbung. Unter Printwerbung versteht man zum Beispiel auf Kinotickets, Popcorntüten, Türen, Böden, Fahrzeugen, Aufsteller im Foyer und an den Kassen die Werbung festzuhalten, dass man sie immer und überall sieht.

Die digitale Kinowerbung wird schließlich an der Leinwand ausgestrahlt. Es gibt aber auch Projektionen im Foyer, wie auch eine Monitorwerbung im Eingangsbereich.

Sind Sie bereit für Leinwandwerbung?

Kommen wir zu nun zu der nächsten und somit zweiten Phase der Videoproduktion.

In der zweiten Phase der Videoproduktion geht es dann schließlich richtig zur Sache. Man sollte eine Schätzung machen, wie lange der Dreh ungefähr dauern wird. Man selbst muss als Produzent darauf achten, dass alles nach Plan abläuft.

Es wäre auch gut, wenn man einen Regisseur anschafft, der diese Aufgabe übernimmt, denn ein Regisseur kann die Schauspieler viel besser anleiten aufgrund der Berufserfahrung. Die Crew sollte jederzeit auf eine gute Beleuchtung achten. Das Storyboard klärt einen auf, welches Kamera-Setup man selbst braucht.

Das wichtigste in diesem Prozess ist es, die Darsteller richtig anzuweisen. Man muss seine Ziele stets im Kopf behalten und die Performance bekommen, die man von seinen Schauspielern erwartet. Man muss darauf achten, dass das Video eine gute Geschwindigkeit, Stil und Dynamik besitzt. Danach muss man ein B-Roll-Material besorgen, mit dem man ein zusätzliches Filmmaterial anschafft, was das Thema der Videoproduktion noch besser anpassen kann.

In der letzten Phase, der Postproduktion, werden die besten Aufnahmen gewählt, verbunden und auf die gewünschte Länge geschnitten. Es wird also die Videotechnik sichtbar. Schließlich kann man noch Voiceover aufnehmen, Farben korrigieren, Musik, wie auch Spezialeffekte hinzufügen.

Die Bearbeitung der Videoproduktion besteht darin, die besten Aufnahmen aufzusammeln und sie in eine Videobearbeitungssoftware zu importieren. Die Szenen müssen so geschnitten werden, dass sie nur die wichtigsten Dinge enthalten. Der nächste Schritt ist es, das B-Roll-Material in die Arbeit mit einfließen zu lassen.

Spezialeffekte sorgen dafür, dass das Video nie nächste Stufe erreicht. Farben kann man in der Adobe Premiere Pro anpassen oder man schafft einen Coloristen an, der sich um diese Angelegenheit kümmert. Das ist natürlich alles abhängig vom Budget.

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Für ein Voiceover muss jemand engagiert werden, da Sprecher jederzeit angewiesen werden müssen, was genau zu tun ist. Wenn das Voiceover aufgenommen und bearbeitet wurde, muss es in die Timeline der Bearbeitungssoftware eingefügt, sowie auch synchronisiert, sowie auch mit dem entsprechenden Filmmaterial versehen werden.

Die Farben sollten möglichst einheitlich gehalten werden. Musik einzufügen ist das letzte essenzielle Element. Musik muss nicht durchgängig laufen, aber Hintergrundmusik ist in jeder Sicht zu empfehlen, da ein Raum mit ihr gefüllt wird, Tonschnitte überdeckt und die Spannung gehalten werden.

Es wäre auch empfehlenswert, verschiedene Songs zu verwenden, um Akzente in der Atmosphäre zu setzen. Im Internet kann man sich Stockmusik ansehen, die gerne für die Videoproduktion verwendet wird. Hier kann man seine Kreatvitätstechnik einsetzen.

Nun ist die Videoproduktion fertig, sodass man es im optimalen Format exportieren kann. Mp4 eignet sich besonders gut für Twitter, Facebook, YouTube und LinkedIn. Für Instagram braucht man ein quadratisches oder vertikales Seitenverhältnis.

Um die Videoproduktion analysieren zu können, muss man ihn auf einer Analyseplattform wie Wistia tracken lassen, um seinen Erfolg zu messen. So kann man dann auch erkennen, ob man einen positiven oder negativen ROI erzielt hat.

Bei Überforderung wäre es sinnvoll, sich Hilfe von Profis zu holen, wenn man mit dem Produzieren, Präsentieren, Drehen, Regie führen und Bearbeiten überfordert ist.

Fazit:

Egal, was man für einen Film drehen möchte, die Filmproduktion bleibt immer gleich. Alles in allem ist eine gute Vorplanung und Organisation bei der Videoproduktion wichtig, um am Ende seine Zielgruppe auch wirklich anzusprechen, egal, ob man eine Dienstleistung, ein Musikvideo auf Youtube oder eine Emotion ausdrücken möchte. Die Kreatvitätstechnik und Videotechnik haben die höchste Priorität.

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